Suchet Frieden und jage ihm nach! Ps. 34,15

Dominus flevit, Ölberg in Jerusalem
Dominus flevit, Ölberg in Jerusalem
Das Wort der Jahreslosung für 2019 aus Psalm 34 gibt uns einen Auftrag. Der Friede holt uns nach diesem Wort nicht ein in unserem Lauf und ist dem Menschen allezeit vor Augen, damit er sich von ihm leitet und bestimmen lässt. Es ist vielmehr so, dass wir uns zu ihm umwenden müssen. Es kann sogar erforderlich sein, um des Friedens Willen die eigene eingefahrene Lebensbahn zu verlassen und zu entscheiden ganz neu anzufangen. Damit ist aber nicht ein naives Nachgeben vor dem Bösen und Unheilbringendem gemeint, damit die Ungerechtigkeit noch weiter zunimmt, sondern ein Leben aus und in der Kraft dessen der gesagt hat: „Meinen Frieden gebe ich euch“ - ein Leben mit Jesus Christus.
Das Bild oben ist der Ausblick von der Kirche Dominus flevit auf dem Ölberg auf die Stadt Jerusalem. Auch hier haben Schüler aus dem Vogtland schon Gottesdienst gefeiert. Die Kirche hat dieForm einer Träne und erinnert daran, dass Jesus über die Stadt Jerusalem geweint hat als er zu Palmarum auf einem Füllen ihr entgegen ritt und über ihr gesagt hat: „Wenn doch auch du erkenntest andiesem Tag, was dem Frieden dient! Aber nun ist’s vor deinem Augen verborgen.“
Jesus weint, aber er weicht dieser Stadt nicht aus. Er gibt sich in ihre Hände und damit in den Tod. Damit scheint die Sache mit dem Frieden, wie er ihn verkündet hat, endgültig aus der Welt zu sein.Doch es ist bekanntlich anders gekommen. 
Der Friede, den der Auferstandene seinen Jüngern schenkt, ist größer als alle menschliche Vernunft und diesem gehört die Zukunft und der Sieg. Diesem Frieden vor allem nachzujagen lohnt gerade darum, obgleich er vor den Augen vieler verborgen, weil er die einzige realistische Hoffnung der Menschheit ist. Er hat einen Namen: Jesus Christus. 2019 ist ein weiteres Jahr des Herrn. Diesen Frieden zu finden, zu erfahren und zu ergreifen wünsche ich allen!