Fachkräftetreffen für Lehrer und weitere interessierte

"Kommt und seht!" Israel als klassischer Lernort für biblischen Glauben

Unter diesem Thema biete ich Ihnen im Rahmen des Weiterbilungsangebot des Theologisch-Pädagogischen Institutes in Moritzburg einen mehrtägigen Kurs an bedeutenden Lernorten im Hl. Land. Er möchte Ihnen Zugänge sowohl zur biblischen Geschichte als auch zur gegenwärtige Schlüsselbedeutung von Erez Israel erschließen. Die Begegnung mit dem Hl. Land und die mögliche Teilnahme an der täglichen Feier des Altarsakramentes an den traditionellen Orten der neutestamentlichen Überlieferung wollen eine eigene Hermeneutik der Bibel anbahnen. Kernthemen verschiedener Lernbereiche werden aufgegriffen und in neuen Zusammenhängen verdeutlicht. Von Jerusalem führt die Tour über die Wüste und das Tote Meer nach Galliläa und entlang der Mittelmeerküste wieder zurück nach Tel Aviv. Diese Reise findet im Rahmen eines Sächsisch-Israelischen Fachkräftetreffen zusammen mit jüdischen Pädagogen und Experten statt.


Termin:

16.-23. Juni 2018

(vorletze Schulwoche vor den Sommerferien 2018)

Fortbildungsantrag

Nummer für den Fortbildungsreiseantrag an die SBA: 24-6752/14/3

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Lohnt sich diese Reise für mich?

Diese Fortbildung fand in ähnlicher Weise schon einmal im Jahr 2015 statt. Das Fazit der damaligen Teilnehmer ermutigte mich, diese Reise noch einmal anzubieten.

Hier der Auszug aus einigen Rückmeldungen die das TPI erreichten in etwas gekürzen Versionen:

... Es war eine sehr dicht gefüllte und anregende Woche. Bis ins Detail war alles gut durchdacht und vorbereitet. Die tägliche Feier des Gottesdienstes an den Orten der Erinnerung ermöglichte einen besonderen Zugang zu den Texten des NT. Die liturgisch durchdacht gestalteten Gottesdienste waren Höhepunkte in diesen Tagen. ...

Margitta Richter

 

 ... Während des Kurses war es möglich, einen Abriss der Geschichte Gottes mit den Menschen von der Zeit vor König David bis heute an authentischen Orten nachzuempfinden, an denen Gottes Handeln ganz konkret in Raum und Zeit verhaftet sind.  Dabei wurde insbesondere das Verständnis für die Aussagen des Alten und neuen Testamentes geschärft, aber auch die Ereignisse der nachfolgenden Zeiten, die Geschichte des Christentums, des jüdischen Volkes und des Heiligen Lands beleuchtet. … Ganz besonders interessant und aufschlussreich war es jedoch, maßgebliche Plätze aufzusuchen, an denen Jesus gewirkt hat. So konnten wir neben Jerusalem die Orte Nazareth und Bethlehem und die Wirkstätten Jesu am See Genezareth besuchen.

Im Vorfeld der Studienreise wurden … in exzellenter Weise Unterlagen zusammen- und zur Verfügung gestellt, wodurch eine sehr gute Vorbereitung möglich wurde. Ergänzt wurde das dann vor Ort durch sehr sachkundige und tiefgründige Erläuterungen an den einzelnen Stationen durch Pfarrer Klemm und teilweise durch Führungen mit örtlichem Personal.  Daneben wurde durch Besuch des Holocaust-Museums auch die jüngere und besonders leidvolle Geschichte des jüdischen Volkes in Erinnerung gerufen. Durch Begegnungen und Kontakte mit Menschen vor Ort wurde auch ein anderer Blick für den Konflikt Palästina/Israel eröffnet.

…. Das ist die für mein persönliches Erleben reale Tatsache, dass sich mir mache Zusammenhänge des Wirkens Gottes durch Jesus Christus erst durch die Feier der Gottesdienste in ausgewählten Kirchen am Ort des Geschehens vor ca. 2000 Jahren so recht erschlossen haben. 

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass das Konzept der Fortbildungsreise sehr stimmig ist, der äußere Ablauf mit dem inneren Aufbau harmoniert und die Organisation nicht besser sein könnte.

 Gerd Dalke

Wie ist die Sicherheitslage vor Ort?

Israel hat im Umgang mit islamistischen Terror eigene und spezielle Sicherheitskonzepte entwickelt. Das Sicherheitsbedürfnis des jüdischen Volkes ist besonders aus der leidvollen Erfahrungen seiner jüngern Geschichte sehr groß. Dementsprechend hoch sind die Sicherheitsstandards im Hl. Land selbst. Für die ausländischen Pilger und Besucher der Heiligen Stätten sorgen die israelischen Sicherheitskräfte für einen exzellenten Schutz, oft unter Einsatz ihres Lebens. Sowohl mit Kindern und Jugendlichen als auch mit Erwachsenen habe ich mich im Land niemals in irgendeiner Weise unsicher gefühlt. Im Gegenteil, die Erfahung der israelischen Sicherheitsbehörden macht Israel in Zeiten des islamistischen Terrors zu einem besonders sicheren Reiseland für Menschen aus der westlichen freien Welt. Jüngst hat dies Gil Yaron in einem Beitrag für die Zeitung "Die Welt" sehr treffend beschrieben.

zur Vormerkung und Anmeldung

Anmeldeschluss ist das Reformationsfest 2017. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 18 Personen begrenzt und der Preis für die Reise beträgt ca. 990-1100 € abhängig vom  Dollarkurs.

Die Anmeldefrist ist abgelaufen. Restplätze sind evtuell auf spezielle Nachfrage hin noch möglich.


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